Zu Weihnachten nicht zunehmen. Geht das? Ich sage Ja! Meine 5 Tipps, wie es gelingt!

19. Dezember 2018, Ursula Vybiral

Was ich ganz oft in der Vorweihnachtszeit höre: ‚Oh mein Gott, ich kann nicht mehr. Diese ständigen Einladungen, überall stehen Kekse herum. Ich mag keinen Punsch und habe ihn trotzdem getrunken bei den Treffen an den Weihnachtsmärkten. Und heuer musste ich auch noch zu drei Firmen-Weihnachtsfeiern und das Schlimmste ist: Weihnachten kommt erst…‘

Leute, es kommt doch nicht darauf an, was Ihr zwischen Weihnachten und Neujahr esst und trinkt – sondern zwischen Neujahr und Weihnachten. Außerdem soll doch Weihnachten ein Fest der Freude sein, eines, das man vorzugsweise mit Menschen feiert, die man liebt. Ein Fest, bei dem man traditionelle Speisen kocht. Die einen kochen Fisch, die anderen einen Festtagsbraten, wieder andere machen einen Truthahn oder vielleicht sogar eine kalte Platte. Traditionen sind doch etwas Schönes. Mit den Traditionen von heute bilden wir die Erinnerungen unserer Kinder von morgen. Das sind doch alles Gründe, um sich auf die besinnlichste Zeit des Jahres zu freuen und nicht davor zu fürchten, nur weil wir Angst vor unserer eigenen Maßlosigkeit haben.

Damit die Waage am 1. Jänner nicht mehr zeigt als uns lieb ist, habe ich für Euch 5 Tipps zusammen geschrieben, mit denen Ihr entgegenwirken könnt. Es sind einfach umsetzbare Tipps, denn das Feiern soll im Vordergrund stehen dürfen und nicht irgendwelche diätischen Gedanken. Solltet Ihr im Jänner aus irgendeinem Grund doch das eine odere andere Kilo mehr auf den Rippen haben, so wisst Ihr, wo Ihr mich findet.  

Tipp 1)

Viel Wasser oder Tee trinken: Am besten 2.5 bis 3 Liter pro Tag, komme was wolle. Es ist ein einfacher Tipp, doch die wenigsten wollen sich überwinden. Es ist doch einfacher, viel Wasser zu trinken, vor allem in einem Land, in dem das beste Wasser aus der Leitung kommt, als auf Essen zu verzichten. Überwinden Sie sich und erhöhen Sie Ihre Flüssigkeitszufuhr. Ihre Waage wird es Ihnen danken!

Tipp 2)

Intermittierend Fasten: Wenn Sie die Wahl haben, dann entscheiden Sie sich für ein spätes Mittagessen, zb. am 25. oder 26. Dezember. Man kann die Familie auch zu einem Late Lunch einladen. Danach wird gefastet, ab 16:00 Uhr bis 8:00 am nächsten Morgen. Sie können mittags ruhig völlern, danach wird gefastet: Keine Sorge, das ist leicht, denn Sie sind ‚gut angegessen‘ und angenehm satt. Sie werden besser schlafen und konnten die Völlerei wieder ausgleichen.

Tipp 3)

Limitieren Sie Ihre Keksration: Das ist ganz einfach: Sie bereiten sich einen ‚persönlichen‘ Keksteller vor, mit – sagen wir – 5 Stück (es können auch 7 sein, ausser es sind lauter ‚Doppeldecker‘, dann bleiben Sie lieber bei 5). Dieser Teller ist Ihrer, Sie können Ihre Kekse auf einen Sitz auffuttern oder einteilen. It’s up to you.

Tipp 4)

No Snacking: Bitte keine Zwischenmahlzeiten, die sind wirklich nicht nötig. Essen Sie Ihre Kekse als Nachspeise nach dem Mittagessen. Sie brauchen auch kein Käsebrot zwischen Mittagessen und Abendessen, um zu überleben. Gewöhnen Sie sich Snacks ab, dann können Sie schon viel abfedern. Jene, die auf’s Frühstück verzichten und sich aber den halben Tag mit Snacks ‚über Wasser halten‘ – jene Personen, und das verspreche ich Ihnen hier und jetzt, werden zunehmen. Das muss doch wirklich nicht sein!

Tipp 5)

Bewegen Sie sich! Und damit ist nicht der Weg vom Sofa in die Küche gemeint oder der zum Auto, um zur nächsten Esseneinladung zu kommen. Gehen Sie täglich an die frische Luft. Sie müssen nicht ins Fitness-Center, Sie brauchen keinen Personal Trainer um Sport zu machen. GEHEN SIE EINFACH. Gehen kann jeder. Am besten täglich eine Stunde an der frischen Luft. Wenn Sie laufen wollen/können, dann laufen Sie. Machen Sie den Sport, den Sie immer machen. Wenn Sie aber ein Sportmuffel sind, dann GEHEN Sie und am besten flott. Verschieben Sie es vor allem nicht auf das Neue Jahr.

So, das waren sie nun, meine 5 Tipps, damit Sie gut über die Runden kommen. Vertrauen Sie mir, wenn Sie diese paar Regeln einhalten, werden Sie sich nicht nur wohler fühlen, Sie werden auch am 1. Jänner keine ‚böse‘ Überraschung auf der Waage erleben. Wir wollen doch nicht das Neue Jahr mit einer Niederlage beginnen, sondern vielmehr mit einem Gefühl, dass wir es geschafft haben, gefeiert, gut gegessen und dennoch ‚das Heft nicht aus der Hand gegeben zu haben‘. Sie können das! Falls Sie einen Hänger haben, schreiben Sie mir, ich richte Sie wieder auf!

Nun wünsche ich Ihnen auch hier schöne Weihnachten, genießen Sie Ihr Leben und erfreuen Sie sich an den schönen Dingen des Lebens. Vergessen Sie nicht: Heute kreieren wir die Erinnerungen von morgen, daher gehen Sie behutsam mit sich und Ihren Lieben um. Seien Sie fröhlich! Wir sehen einander in alter, neuer Frische im Neuen Jahr, Ihre Ursula Ach ja: Und lassen Sie sich Ihre Kekse gut schmecken!

Weihnachten
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