Wie hole ich mir den Frühling auf den Teller? Mit einem frischen Basilikum Pesto (Rezept)

20. April 2018, Ursula Vybiral

Endlich ist er da, der Frühling. So viele Monate habe ich ihn erwartet und nun genieße ich es sehr, die warme Temperatur, die Sonne, die Luft, den hellblauen Himmel, die blühenden Bäume UND vor allem endlich wieder frisches grünes FrühlingsessenBasilikum Pesto liebe ich ganz besonders, vor allem, weil es sich so lange im Kühlschrank hält und ich auch so viel damit machen kann. Pasta mit Pesto ist der Klassiker, aber ich kann das Pesto genauso zu Kartoffel aus dem Rohr essen, Bruschetta für meine Gäste machen oder das Hendl im Rohr mit Pesto bestreichen. Das Wort Pesto stammt vom Italienischen pestare, „zerstampfen“. Die Italiener ‚kochen‘ es seit dem Mittelalter. Das bekannteste, Pesto alla genovese, enthält in seiner Ursprungsform Basilikum vermengt mit Pinienkernen, angereichert mit Knoblauch und Olivenöl sowie Parmesan. International bekannt wurde Pesto nach einem 1944 veröffentlichten Artikel der New York Times, der die Paste erstmals in den USA erwähnte. Berühmt wurde Pesto allerdings erst im späten 20. Jahrhundert, als Frank Sinatra sein Gesicht für eine Werbekampagne zur Verfügung stellte (habe ich gerade gegoogelt). Nun aber zum Rezept: Man nehme also 4 Bund Basilikum, zupfe und hacke es klein; 1 großzügige Handvoll Pinienkerne, diese kurz und ohne Fett in der Pfanne anrösten, bis sie schön braun aber nicht schwarz werden. 2-3 große Knoblauchzehen zerdrücken, 2 gehäufte Esslöffel frisch und fein geriebener Parmesan. Alle bisherigen Zutaten in einem Mörser oder einem Mixer so fein wie möglich zerkleinern. Jetzt mit sehr gutem Olivenöl vermengen, so viel, bis das ganze Pesto schön bedeckt ist. Mit Salz und Pfeffer aus der Mühle und eventuell auch Muskatnussabschmecken. Vorsicht mit Salz, denn sowohl der Parmesan als auch die Pinienkerne schmecken von sich aus schon salzig. Manchmal gebe ich noch ein paar Spritzer einer halben Zitrone dazu, denn ich mag es gerne mit einem Hauch Säure. Fertig ist das großartige Pesto alla genovese. Nie wieder werdet Ihr ein Fertiges kaufen. Und als Gastgeschenk ist das eine super Sache! Ach ja, noch etwas: Kühl und trocken lagern und immer darauf achten, dass vor dem Verschließen das Öl die Pesto-Masse bedeckt. Dann hält es ‚ewig‘ und 3 Tage. Buon appetito amici.

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