Ursula fastet. Ist das eine gute Idee? JA natürlich!

4. April 2018, Ursula Vybiral

Ich befinde mich gerade auf einer Fortbildungswoche im Kloster Pernegg. Eine ganze Woche lang und das wird auch nicht die letzte sein, denn zwei Wochen folgen noch. Das Thema hier ist FASTEN, genauer gesagt geht es hier um die verschiedenen Formen des Fastens. Zum Beispiel um BASENfasten: herrliches basisches Essen, also Gemüse und Obst. Und natürlich auch um die Hardcore Variante SAFTfasten (auch Heifasten genannt): nur Saft und Gemüsebrühe. Ich lerne viel von erfahrenen Fasten-Ärzten und Fasten-BegleiterInnen. Vieles habe ich schon gewusst, vieles ist neu und daher sehr spannend für mich. Ich mache das ganze Programm mit, bin also Studierende und gleichzeitig Praktizierende. Ich esse eine Woche nur BASISCH. Daher gibt es keinen Kaffee, keinen Zucker, kein Fleisch, keine Milchprodukte, kein Brot, keine Nudeln, keinen Reis und auch keinen Wein. Dafür aber gibt es warmen Brei zum Frühstück (viele neue Rezepte habe ich in der Tasche), mittags werden frische, phantasievolle Salate und warme, delikate Gemüsegerichte serviert, Kartoffeln sind immer dabei, dazu gibt es Nüsse und frische Kräuter. Abends eine fantastische, meist pürierte und gut gewürzte Gemüsesuppe und was für mich wichtig ist: von dieser so viel man möchte. KÖSTLICH sage ich euch. Ein bisschen habe ich mich schon vor dieser Fastenwoche gefürchtet, denn wer mich kennt weiß, dass ich meinen Espresso brauche und mein Glas Wein zum Essen liebe. Aber zu meiner großen Überraschung fehlt mir weder das eine noch das andere. Ich fühle mich besser denn je. Ich bekomme genug zu essen, schlafe gut und sogar tief und entspanne mich. Und das obwohl mein Tag um 7:00 beginnt mit Ölziehen und Zungenschaben, dann geht’s zu Yoga oder Qigong an der frischen Luft. Viele Stunden lausche ich gespannt den Vorträgen, oft werden sie sogar draussen im Klostergarten abgehalten. Die Sonne scheint und der Himmel ist hellblau. Ein Genuss. Das Seminar wird nur unterbrochen durch ein herrliches Mittagessen und einem ausgiebigen Spaziergang. Lernen, lernen, lernen. Warum ich das mache? Weil Fortbildung wichtig ist und weil ich meine Klienten und euch hier auf meinem Blog mit etwas Neuem überraschen möchte. So viel sei schon mal verraten: Less is more oder auf deutsch: Verzicht ist in Wahrheit ein Gewinn.

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