Meine 5 Mindsetting Tipps für ein grandioses neues Jahr.

26. Dezember 2018, Ursula Vybiral

Rückschau <= 2018  und Vorschau =>2019
Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Ein guter Zeitpunkt, um zu reflektieren, um zurückzuschauen und natürlich auch um nach vorne zu blicken. Wer mich und meine Arbeit kennt, weiß, dass ich eine große Freundin von Mindsetting bin. Ich arbeite selbst mit diesen Skills – an mir und für meine KlientInnen. Ich glaube an Programmierungen, ich glaube an positive Glaubenssätze. Ich glaube an die Machbarkeit der Veränderung, an das Erreichen von Zielen. Am Ende eines Jahres bietet sich die Möglichkeit besonders gut an, auf das vergangene Jahr zurückzublicken, es von ‚oben‘ zu betrachten, zu reflektieren. Gehen wir in uns und denken wir darüber nach, was in diesem Jahr gut war und was weniger gut war. Halten wir inne und besinnen wir uns unserer Ziele und Vorsätze, die wir erreichen bzw. erfüllen möchten. Für dieses Thema habe ich für euch 5 Punkte zusammengefasst, hier sind sie:

1) Verabschieden wir uns vom alten Jahr und freuen wir uns auf das neue!  
a) Schreiben Sie 3 Punkte auf, die für Sie das alte Jahr symbolisieren. Es können gute oder wenige gute Ereignisse sein, eben drei, die für Sie Bedeutung haben.
b) Geben Sie dem Jahr 2018 ein Wort.
c) Nun geben Sie dem Jahr 2019 ein Wort.
d) Jetzt notieren Sie 3 Ziele oder Wünsche für das kommende neue Jahr. Sie können diese Liste beliebig erweitern. Zb. Was ist der erste Schritt, um an mein Ziel zu gelangen? 

2) Verabschieden wir uns von negativen Glaubenssätzen. 
Das ist nicht ganz so leicht, weil es sich wahrscheinlich unsere negativen Gedanken schon ziemlich gemütlich gemacht haben, weil wir sie gewohnt sind, sie kennen und sie vermeintlich zu uns gehören. Das stimmt aber nicht. Am besten ist es, die negativen Glaubenssätze in positive umzuwandeln. Das ist ein Training, das bedarf einer Art Gedanken-Disziplin, was so viel bedeutet wie: Wenn alte Muster, alte Glaubenssätze hochpoppen, dann ’schiebe‘ ich sie weg. Ich trainiere die Fähigkeit, die übrigens jeder von uns hat, negative Gedanken in positive umzuwandeln. Zb. Wer Flugangst hat, hat zwei Möglichkeiten, während er im Flieger sitzt: a) Sich vorzustellen, dass das Ding abstürzt und wie dann Eltern, die eigenen Kindern, Geschwister und Freunde bei der Beerdigung weinen werden oder b) Vertrauen zu haben, dass alles gut ist, dass alles gut verlaufen wird, dass der Pilot auch an seinem Leben hängt und sein Bestes gibt. Und vor allem die Gedanken auf das Ziel zu fokussieren. Darauf, was einen erwartet, das schöne Hotel, der Strand, das Meer, die Stadt, der Urlaub usw. Ich nenne es gerne ‚die Spirale nach oben‘ oder ‚die Spirale nach unten‘ – wir haben die Wahl. Mit einer Gedanken-Disziplin (alte Glaubenssätze wegschieben) können wir uns auf die Spirale nach oben programmieren, auf das Gute, das Schöne, das Positive (neue Glaubenssätze) und schon sind wir in der richtigen Energie. Noch etwas Wichtiges: Trennen Sie sich von negativen Menschen, von Menschen, die Sie runterziehen. Vielleicht ist es Ihnen nicht möglich, gleich einen Schnitt zu machen, aber dann ziehen Sie sich zumindest von solchen Energieräubern zurück, reduzieren Sie den Kontakt auf ein Mindestmaß. Es ist besser für Sie! Das Leben ist zu kurz für falsche Freunde. Das Gute daran: Sie haben mehr Zeit für die richtigen, die guten Beziehungen in Ihrem Leben und für sich selbst.

3) Richten wir den Fokus auf das Richtige.
Oder: Seien Sie vorsichtig mit dem, was Sie sich wünschen. Was immer auch Ihr Ziel ist, schreiben Sie es auf, detailliert, vergessen Sie nichts. Gehen Sie in das Gefühl, als hätten Sie dieses Ziel bereits erreicht. Wie fühlt es sich an? Wie fühlen Sie sich, wenn Sie es erreicht haben? Visualisieren Sie Ihr Ziel. Formulieren Sie Ihre Sätze so, als wären Sie bereits in diesem Zustand, als hätten Sie Ihr Ziel bereits erreicht. Warum das so wichtig ist? Weil wir mit dem Visualisieren den Fokus auf das Ziel richten und die Gedanken rund um die Fokussierung sind wie ein Navi, wie ein Autopilot. Haben Sie schon mal den Satz gehört: Energie folgt der Aufmerksamkeit? Genau das passiert, wenn Sie sich auf Ihr Ziel konzentrieren. Es wird wahr. Darin ist kein Hokuspokus versteckt, keine Esoterik, sondern eine geistige Programmierung durch positive Glaubenssätze, die uns unbewusst leiten, die uns jene Entscheidungen treffen lassen, die notwendig sind, um dieses Ziel, diese Ziele zu erreichen. Ein Beispiel (Bleiben wir bei meinem Thema ‚Gesunde Ernährung. Gesund abnehmen‘):  Wenn mein Ziel ist, den Zucker zu reduzieren, weil ich erstens abnehmen möchte und zweitens weil ich weiß, dass Zucker ganz und gar nicht gesund ist und ihn zu reduzieren wichtig und richtig ist, dann gibt es auch hier wieder zwei Möglichkeiten, die gute und die schlechte Programmierung. Sie können wie bisher in diese Richtung denken: ‚Ich bin halt zuckersüchtig. Ich schaffe es ja eh wieder nicht, auf den Zucker zu verzichten. Ich werde nie abnehmen. Nichts passt mir mehr, ich bin ein richtiger Loser.‘

Oder eben so:  ‚Ich lebe gut ohne Zucker. Ich bin gesund und schlank (oder bald schlank) und ersetze den Zucker mit frischem Obst am Morgen in meinem Soulfood Porridge oder nach meinem salzigen Frühstück. Jetzt weiß ich wieder, wie gut eine reife Birne schmeckt oder eine saftige Orange. Das mache ich jetzt eine Zeit lang und dann gebe ich dem Zucker einen neuen Platz in meinem Leben.‘  Am Anfang steht die Entscheidung etwas zu wollen, dann die positive Programmierung, das Erreichen des Zieles ist dann nur mehr die Konsequenz aus beidem. Das nenne ich Mindsetting und Fokussierung.

4) Gönnen wir uns Zeit für uns selbst. 
‚Me time‘ ist die neue, hippe Bezeichnung dafür. Im ersten Moment liest sich dieser Satz wie eine Plattitüde, wie ein Floskel, eine Phrase. Aber in Wahrheit ist es ungemein wichtig. Denn am Ende eines Lebens zählt die Summe unserer Glücksmomente und dazu zählt auch die Zeit, die wir mit uns selbst verbringen. Das kommt nämlich für die meisten Menschen zu kurz. Mit #metime meine ich nicht, nach einem stressigen Arbeitstag ins Fitnesscenter zu hetzen, dort ein Sportprogramm runterzuspielen, um es von der To-do-list streichen zu können. #metime ist etwas Schönes, Angenehmes, Ruhiges, Sanftes, Besinnliches. Ein Spaziergang im Wald, in Stille. Ein Buch lesen, ein Hörbuch genießen. Mit dem Rad in die Wachau fahren und mit dem Schiff zurück. In eine Ausstellung gehen (welche Stadt bietet sich da bitte mehr an als Wien?). Etwas Gutes kochen, für einen selbst oder für liebe Menschen. Klassische Musik hören. Bei einem Spaziergang ein langes, schönes Gespräch mit seinem Kind, seinen Eltern führen. Fotoalben ansehen. Die nächste Reise planen. Ein Picknick im Wienerwald machen. Einen Saunatag machen. Den ganzen Tag im Pyjama zu Hause sein und einfach nix tun ausser lesen, schlafen und essen. Oder wie ich das letzten Sommer gemacht habe: Einen Tag fei nehmen und ins Bad gehen, mit einem guten Buch und einem Mittagessen im Tupper. Ich habe vergangenes Jahr wirklich schöne Urlaube gemacht und trotzdem bleibt mir dieser eine Tag im Krapfenwald Bad ganz stark in Erinnerung, sodass ich mich dafür entschieden habe, mir im kommenden Jahr weitere freie Tage zu gönnen. Konkret nehme ich mir einen Montag im Monat frei. Keine Termine, keine Mails, kein Handy (wenn ich es schaffe:-) Nur ich und ein kleines, feines, ruhiges, Programm für mich ganz alleine. Für meine #metime. Nachmachen lohnt sich! Wenn Sie in einem Angestelltenverhältnis sind, dann nehmen Sie sich einmal im Monat den halben Freitag frei, schalten Sie ihr Handy ab, seien Sie nicht erreichbar und nützen Sie die Zeit mit dem Menschen, der immer für Sie da ist: Sie selbst 🙂

5) Gehen wir gut mit uns um. 
Ernähren wir uns gut, bewegen wir uns viel. Ich wäre nicht ich, wenn ich nicht meine Kernthemen hier in diesen Blogpost integrieren würde. Natürlich sollte bewusste Ernährung immer einen wichtigen Platz in den Vorsätzen, Vorhaben und Zielen für ein kommendes Jahr haben. Und genauso die Bewegung, die Fitness, der Sport. Wir haben nur dieses eine Leben, diesen einen Körper. Seien wir gut zu ihm, zu uns. Geben wir ihm, was er braucht, was ihm gut tut, was er gerne hat. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Beherzigen Sie: Eating well is a form of self respect.

So, am Ende angekommen mit meinem 5 Ezzes. Es ist jetzt doch mehr Text geworden als geplant. Nun wünsche ich Ihnen und mir ein grandioses neues Jahr 2019. Eines in Gesundheit, mit viel Freude, Liebe, Erfolg und Zeit für unsere Lieben und für uns selbst. 

Lachen Sie viel, haben Sie Spaß und nehmen Sie das Leben weniger ernst. Don’t think too much. Just do more of what makes you happy. Ihre Ursula … and don’t forget your focus 🙂 

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