Kokosblütenzucker. Top oder Flop? Ich sage Top.

21. Februar 2018, Ursula Vybiral

Woher kommt er und warum empfehle ich ihn? Kokosblütenzucker wird aus dem Nektar der Kokospalme hergestellt. Genauer gesagt: Dort wo die Blütenknospe angeschnitten wird, tritt ein Nektar aus – der Kokosnektar. Dieser wird dann aufgekocht, bis die Zuckerkristalle entstehen. Grundsätzlich ist meine Hauptempfehlung, auf zusätzliches Süßen generell zu verzichten, aber wer es süß liebt, der soll sich für die beste Variante entscheiden. Kokosblütenzucker hat einen sehr geringen glykämischen Wert. Dieser Wert gibt an, wie stark ein Lebensmittel den Blutzuckerspiegel ansteigen lässt (niedriger glykämischer Wert ist gut, hoher somit schlecht). Kurz: Im Gegensatz zu allen anderen Süßungsmitteln (Zucker, egal ob weiß braun Rohrzucker, Honig, Ahorn-, Agavensirup usw) fährt der Blutzucker beim Kokosblütenzucker nicht Achterbahn, der Blutzuckerspiegel bleibt daher stabil, wir laufen nicht Gefahr, Heißhungerattacken zu bekommen. Stabiler Blutzuckerspiegel bedeutet Ausgeglichenheit und Wohlbefinden, aber auch stabiles Gewicht. Außerdem ist der Kokosblütenzucker reich an Kalium, Magnesium, Eisen, Zink, Schwefel und Kupfer. Man kann ihn 1:1 verwenden wie normalen Zucker, er schmeckt nicht nach Kokos sondern eher ein wenig nach Caramel. Abschließend: Am besten wäre es, so wenig als möglich zu süßen, aber wenn Sie es wirklich gerne süß haben möchten, dann empfehle ich Ihnen den Kokosblütenzucker. Es gibt ihn bereits fast überall zu kaufen. 

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