Gibt es ein gesundes Weißbrot? Ich sage Ja!

10. April 2018, Ursula Vybiral

Ich denke, jeder liebt frisches, knuspriges Weißbrot. So vieles haben wir schon über Weizen gehört und gelesen. Ich werde das jetzt in diesem Blogeintrag nicht thematisieren, sondern den Genuss in den Vordergrund stellen und daher mit euch mein Lieblings-Weißbrot-Rezept teilen. Ich verwende Kamut-Mehl, für mich die gesündere und unbedenklichere Variante des Weizens. Kamut ist eine sehr alte Getreidesorte, die aus einer Kreuzung von Hartweizen und Wildweizen entstand. Es zählt zu den ältesten Getreidesorten und wurde bereits vor 10.000 Jahren kultiviert. Mit der Zeit wurden die alten Getreidesorten verdrängt, da sie deutlich geringere Erträge als die neuen brachten. Aber langsam kommen sie wieder, die wunderbaren alten Sorten und sogar in unsere Supermärkte. Diesem unglaublich zum Niederknie guten Weißbrot habe ich den Namen That’s Amore gegeben und die Zutaten dafür sind leicht und das Machen noch leichter: 1⁄2 kg glattes Kamut-Mehl, 1⁄2 Bio-Germ-Würfel, 1⁄4 l Bio-Buttermilch, Wasser, Zucker, Salz. Den 1⁄2 Würfel Bio-Germ mit wenig lauwarmen Wasser, 1 TL Zucker, 2-3 TL Salz verrühren, dann das Mehl abwechselnd mit der Buttermilch dazu und ev. noch lauwarmes Wasser, bis alles eine kompakte Masse ergibt, mit dem Mixer (Knetstäbe) zu einem glatten Teig kneten. Schüssel mit dem Teig in einen Plastiksack stellen und diesen komplett verschließen (am besten zuknoten). Dieses »Paket« für ca. 2–3 Stunden an einen warmen Ort stellen und ziehen lassen. Den Teig mit gut bemehlten Händen aus der Schüssel holen und auf ein großes Brett (Unterlage) legen. Diesen immer wieder mit etwas Mehl bestreuen und wälzen, denn die Oberfläche soll rissig sein, damit auch später eine richtig knusprige Kruste entsteht. Einen Brotstriezel formen und auf ein bemehltes Blech legen. Darauf achten, dass die Brotoberfläche rissig wirkt. Bei 220°–240° C (je nach Ofen) ca. 40 Min. backen. Wer das erste Mal reinbeißt, wird nun wissen, warum ich es ‚That’s Amore’ genannt habe. Es schmeckt himmlisch. Man kann es auch mit Rosmarin, Zitronenzesten, Oliven, getrockneten Tomaten, was auch immer mischen. Wie jeder möchte! Ich habe schon vieles probiert, mag es aber am liebsten pur. Dann kann ich Bruschetta daraus machen oder selbstgemachte Marillenmarmelade darauf geben. Bon appétit.

image_print

KONTAKT

easy eating by ursula vybiral

Ursula Vybiral
Ernährungsberatung
Liechtensteinstraße 12
1090 Wien

office@easyeating.at
+43/664/30 11 826