Cherry Cherry Lady. Alles über die Kirsche und ein Rezept für einen französischen Kirschkuchen.

1. Juni 2018, Ursula Vybiral

Aus der Serie Good to know, heute: die Kirsche. In diesem Fall die Sauerkirsche auch genannt die Weichsel. Was für eine Frucht! Botanisch gehören die süßen und die saure Kirschen zum Steinobst und zu den Rosengewächsen (auch Mandeln zählen zu den Rosengewächsen). 100 g Kirschen enthalten 12-15 mg Vitamin C. Vor allem aber stecken in Kirschen ganz viele sogenannten Anthocyanen, die Beschwerden bei Rheuma lindern sollen. Diese natürlichen Farbstoffe zählen zur Gruppe der Polyphenole und bringen eine ganze Palette von gesundheitlichen Pluspunkten wie zB helfen sie gegen vorzeitiges Altern, gegen Entzündungen uvm. 100 g Sauerkirschen haben gerade mal 50 kcal => erstaunlich wenig, wenn man bedenkt, dass 1 Dattel entkernt 65 kcal aufweist. Worauf also warten?

Hier noch schnell ein Rezept für einen französischen Kuchen, Clafoutis: 

Das Mehl (100g) mit den Eiern (4), dem Zucker (90g) und einer Prise Salz verrühren. Ein wenig von der vorbereiteten (insgesamt 250ml) Milch hinzugeben und nochmals verrühren, so dass der Teig locker wird. Nach und nach den Rest der Milch hinzugießen, dann die Kirschen (750g) hineingeben. Den Teig in eine gefettete Form (ideal wäre ein Durchmesser von 25-30cm) gießen. Bei 200 °C ca. 35 min backen. Mit Zucker oder Puderzucker bestäuben, dann heiß, lauwarm oder kalt servieren.

Das klassische wäre das Clafoutis aux cerises mit schwarzen nicht entkernten Kirschen, ich nehme jedoch die roten und entkerne sie auch, diese geben zwar mehr Saft, aber ich mag saftige französische Kuchen, am liebsten an warmen Sonntag Nachmittagen unter einem schattigen Baum und am allerliebsten mit Menschen, die ich liebe. Bon appétit ma chérie.

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